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Rekordarbeitslosigkeit in Spanien

Im ersten Quartal 2011 erreichte die registrierte Arbeitslosigkeit in Spanien den historischen Rekordwert von 21,29 Prozent der aktiven Bevölkerung. Die Zahl der Arbeitslosen stieg auf 4,91 Millionen. Die Anzahl der Familien, deren Mitglieder im aktiven Alter allesamt arbeitslos sind, beträgt eine Million und 396 Tausend.

Allein von Januar bis März dieses Jahres wurden rund eine Viertelmillion Arbeitsplätze vernichtet. Seit 2008 sind es 2,37 Millionen Arbeitsplätze. Vom Abbau besonders betroffen sind die gesicherten Vollzeitstellen. Aber sogar die prekäre Beschäftigung verzeichnet in absoluten Zahlen einen Rückgang. Nur an einem Ort gab es in den letzten Monaten eine bescheidene Zunahme zu melden, nämlich bei bestimmten Teilzeitarbeitsverhältnissen, die durch einen Regierungsbeschluss vom Februar sozialversicherungsrechtlich besser gestellt worden waren.

Für Millionen wird das Leben im Land immer unerträglicher. Nach den Zahlen des Arbeitsministeriums gibt es in Spanien zwei Millionen Arbeitslose, die schon länger als zwei Jahre auf Stellensuche sind. Eine Million Arbeitslose erhalten keine Arbeitslosenunterstützung, weil sie nicht genügende Beitragszeiten nachweisen können oder die Höchstdauer der Unterstützung ausgeschöpft haben.

Die Jugendarbeitslosigkeit (bis 25 Jahre) ist auf 45 Prozent angeklettert.

(05.05.1011/mh)


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