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CoVid-19: Massnahmen ohne Strategie – so kann es nicht weitergehen!

An der Impfstofffront kommt die Schweiz nicht nur langsam voran, sondern scheint in einem Trott zu stecken! Eine Stellungnahme der Kommunistischen Partei (Schweiz).

Die Führung der Kommunistischen Partei hat den Ansatz des Bundesrats zur Lockerung der Anti-Coronavirus-Massnahmen zur Kenntnis genommen. Was sich abzeichnet, ist ein peinlicher Mangel an Strategie seitens der Behörden, der nur Verwirrung, Misstrauen und Unzufriedenheit unter den Bürgern schafft, und dies fördert nicht das notwendige Klima der Solidarität und des Zusammenhalts, das für die Bewältigung eines Notfalls unerlässlich ist. Wir sind besorgt über das zunehmende Ausfransen der sozialen Beziehungen und befürchten, dass wir aus psychologischer Sicht bald an eine Grenze stossen werden, insbesondere für die Jüngsten (zusätzlich zu den offensichtlichen wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten).

Natürlich freuen wir uns, dass – wie wir in zwei parlamentarischen Vorstössen vorgeschlagen haben – auf eine Wiederöffnung der Lesesäle der Bibliotheken hingearbeitet wird und dass es auf dem Plan des Sports zaghafte Schritte nach vorne gibt. Ebenso freut uns das Recht, wieder soziokulturelle Jugendaktivitäten aufnehmen zu können. Aber wir glauben, dass wir mehr tun müssen.

An der Impfstofffront kommt die Schweiz nicht nur langsam voran, sondern scheint auf dem Rückzug zu sein! Wir sind besorgt, dass bei den Entscheidungen der Bundesexekutive offenbar weit mehr als die Gesundheit die wirtschaftlichen Interessen der privaten pharmazeutischen multinationalen Unternehmen oder geopolitischen Überlegungen eine Rolle spielen: Sonst wäre es schwer zu verstehen, dass unser Land nicht den Einsatz russischer, chinesischer und kubanischer Impfstoffe in Betracht zieht.

Die Leitung der Kommunistischen Partei, die feststellt, dass die derzeitige Art und Weise des Umgangs mit der Pandemie nicht ewig so weitergehen kann, und die davon überzeugt ist, dass alle Auswirkungen dieser Pandemie aus linker Perspektive analysiert werden müssen, hat beschlossen, eine dringende interne Konsultation unter den Mitgliedern und Sympathisanten der Partei sowie der Kommunistischen Jugend einzuleiten, die in den nächsten Tagen aufgenommen wird. Es geht darum, die Situation an der Front der Pandemie sowie die Antworten darauf zu bewerten und gegebenenfalls einen Paradigmenwechsel im Umgang mit ihr vorzuschlagen.
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17. Februar 2021

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