20. Dezember 2016 – Heute haben wir in Ankara unseren Botschafter Andrej Karlow bei einem Attentat während einer Kunstausstellung verloren. Wir sagen bewusst «unser», denn als Botschafter in der Hauptstadt Ankara war Andrej Karlow in der Obhut der Türkischen Nation und im Herzen des Türkischen Volkes. Wir möchten dem verbündeten russischen Volk unser tiefstes Beileid aussprechen. Der Anstifter dieser grausamen und hinterhältigen Tat ist uns bekannt: Der amerikanische Imperialismus möchte wieder mit dem Beil in die türkisch-russische Freundschaft schlagen. Aleppo ist für die USA nach Vietnam die zweite schwere Niederlage geworden und Eurasiens Aufstieg besiegelt Schritt für Schritt den Untergang der amerikanisch-westlichen Hegemonie. …mehr
Wie Russia Today in der deutschen Ausgabe (RTdeutsch, 8.12.) berichtet, decken sich Russland und China mit Gold ein, während Trump eine mögliche Rückkehr zum Goldstandard erwägt. Die Zentralbanken verschiedener Staaten haben in den letzten Monaten ihre Goldreserven aufgestockt. (…) Die Konzentration von Gold in den eurasischen Staatsbanken ist aber keine blosse Frage der unterschiedlichen Kultur oder Risikostreuung, sondern eine erstrangige geopolitische und geoökonomische Frage. Die Länder des Shanghaier Pakts versetzen sich durch die grosse Reservehaltung in die Lage, bei internationalen Währungsturbulenzen effektiv und unabhängig von den westlichen Finanzzentren handeln zu können. …mehr
Ägyptens Staatspräsident könnte bald zu einer der beliebtesten Zielscheiben der westlichen Propagandamaschinerie aufrücken. Also in Gesellschaft von Bösewichten wie Putin und Erdogan. Warum? Nachdem die Türkei begonnen hat, dem atlantischen System den Rücken zu kehren und sich strategisch nach Eurasien zu orientieren, ist in Ägypten eine ähnliche Verschiebung im Gange. Das auf dem Sinai und von Libyen her selbst durch Terroristen bedrohte Land will sich offenbar dem Kampf der russisch geführten Anti-Terror-Koalition in Syrien anschliessen. …mehr
Gemeinsame Erklärung der Kommunistischen Partei, Schweiz, und der Italienischen Kommunistischen Partei (PCI)
Die Auflösung des sozialistischen Lagers in Osteuropa und die daraus folgende Beendigung der Teilung der Welt in zwei entgegengesetzte Blöcke hat keineswegs zum angekündigten «Ende der Geschichte» geführt. Der Klassenkonflikt wirkt weiterhin auf mehreren Ebenen: abgesehen von der (noch oft unterschätzten) Ebene der Geschlechter, entwickelt er sich auch innerhalb des nationalen Staates durch den Widerspruch Kapital–Arbeit, wie auch auf internationaler Ebene. Und es ist gerade dieser letztere Aspekt, der in der gegebenen historischen Phase zur Hauptsache geworden ist und in dessen Mittelpunkt wir den Zusammenstoss von Ländern des imperialistischen Zentrums mit Ländern der Peripherie sehen. Auf diesem Gebiet müssen sich es die Kommunisten besonders verstehen, sich kenntlich von anderen zu unterscheiden. …mehr