kommunisten.ch

Newsletter: Das Neuste auf unserer Website


Wladimir Putin: Vorfall in Idlib war False-Flag-Operation, weitere werden vorbereitet

Russland verfügt über Information, dass in Syrien weitere Provokationen mit C-Waffen vorbereitet werden. «Wir haben Informationen aus diversen Quellen, dass derartige Provokationen – anders kann ich das nicht nennen – in anderen Regionen Syriens vorbereitet werden», so der russische Präsident Wladimir Putin in einer Pressekonferenz am heutigen Dienstag. «Wir haben Berichte aus mehreren Quellen, dass False-Flag-Operationen wie diese – und ich kann es nichts anderes nennen – in anderen Regionen von Syrien vorbereitet werden, einschliesslich der südlichen Vororte von Damaskus. Sie planen, dort Chemikalien zu benutzen und der syrischen Regierung einen Angriff vorzuwerfen», erklärte Putin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem italienischen Präsidenten Sergio Mattarella. …mehr

US-Raketenschlag gegen Syrien und Reaktionen

Zwecks Unterstützung des «IS», der Al-Nusra und weiterer internationaler terroristischer Söldnergruppen, die den USA und ihren Verbündeten im Krieg gegen Syrien als Bodentruppen dienen, hat US-Präsident Donald Trump einen Raketenangriff auf den Militärflughafen Al-Schairat südlich von Homs befohlen, einen wichtigen syrischen Stützpunkt zur Bekämpfung der Terroristen. Der Angriff mit 59 Marschflugkörpern des Typs Tomahawk, die von US-Kriegsschiffen im Mittelmeer abgefeuert wurden und von denen weniger als die Hälfte ihr Ziel erreichten, kostete mehrere Menschenleben, zerstörte ein halbes Dutzend auf der Basis in Reparatur befindliche Flugzeuge und beschädigte die Kantine und weitere Anlagen, während das Rollfeld anscheinend unversehrt blieb. (…) Die Aggression der USA wurde von den Schaltzentralen der Nato und EU ebenso wie von den Regierungen Deutschlands, Frankreichs, Japans, Israels, Saudi-Arabiens, der Türkei und anderen begrüsst, während sie von China, Russland, Iran, Indonesien, Bolivien und anderen Staaten mehr oder weniger scharf verurteilt wird, wie dies auch von Seiten vieler Kommunistischen Parteien bereits geschehen ist, die übereinstimmend die Unglaubwürdigkeit der Vorwände, das hastige Vorgehen Washingtons, den Völkerrechtsbruch und die von dieser erneuten Aggression ausgehende Bedrohung für den Frieden auf regionaler oder noch grösserer Skala konstatieren. …mehr

Istanbul: Alexandrow-Ensemble gibt sein erstes Auslandkonzert nach dem Flugzeugabsturz

Der weltbekannte Chor der Roten Armee, das russische Alexandrow-Ensemble, hatte beim Absturz einer Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums im vergangenen Dezember von insgesamt 92 Todesopfern deren 64 in seinen eigenen Reihen zu beklagen. Erstmals seit jenem tragischen Flugzeugunglück ist der Soldatenchor nun wieder im Ausland aufgetreten. Seine Wahl für den Startort zur bevorstehenden Europa-Tournee fiel auf die Stadt Istanbul. Gegen den Auftritt des Chors in der Stadt am Bosporus wurde in den sozialen Medien eine russlandfeindliche Kampagne entfesselt. …mehr

Türkischer Jugendbund (TGB) zur Eskalation in Syrien

«Wir haben die schrecklichen Ereignisse in Syrien voller Entsetzen verfolgt und trauern mit dem syrischen Volk. Wir verurteilen diejenigen, die dieses Szenario verursacht haben und versichern in dieser schweren Zeit dem syrischen Volk beizustehen. Wir werden nicht ruhen, ehe die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden! Anstatt drumherum zu reden, nennen wir die Verantwortlichen beim Namen: es sind die Verfechter des Neoliberalismus, die Vereinigten Staaten von Amerika und ihre Handlanger! Seit 6 Jahren kämpft die syrische Bevölkerung unter der Führung von Bashar al-Assad gegen die imperialen Machenschaften der USA und des Westens. Die Terrororganisationen erleiden große Rückschläge, wodurch der Traum des US-amerikanischen Korridors im Norden Syriens wie eine Seifenblase zerplatzt. Mit dieser Schandtat versucht das US-Imperium ganz klar die Legitimation einer direkten Intervention zu gewinnen.» …mehr

KP: Nein zum imperialistischen Krieg: Hände weg von der Arabischen Republik Syrien!

Stellungnahme der Leitung der Kommunistischen Partei (vom 08.04.2017) – Ohne jede unabhängige internationale Untersuchung über den angeblichen chemischen Angriff, und in offener Verletzung des internationalen Rechts haben die Vereinigten Staaten eine Bombardierung der Arabischen Republik Syrien, eines souveränen, laizistischen und sozialen Staates, gestartet und töteten dabei auch Kinder. Getroffen wurde unter anderen eine Basis der syrischen und russischen Luftwaffe, die in erster Linie für den Einsatz gegen den ISIS-Terrorismus gebraucht wurde. Der amerikanische Imperialismus masst sich nach wie vor an, über die Grenzen hinaus Gesetze zu diktieren und ist eine Gefahr für den Frieden und für die Unabhängigkeit aller nicht mit diesen Diktaten verbündeten Länder. Das piratenhafte Vorgehen der Vereinigten Staaten begünstigt nicht nur den Terrorismus auch in unseren Breitengraden, sondern bremst durch die Herausforderung Russlands und Chinas de facto die Konsolidierung einer multipolaren Weltordnung. …mehr

Vor 100 Jahren (8. April 1917): Lenins Abschiedsbrief an die Schweizer Arbeiter

«Genossen schweizerische Arbeiter! Im Begriff, aus der Schweiz nach Russland abzureisen, um die revolutionäre internationalistische Arbeit in unserer Heimat fortzusetzen, senden wir Mitglieder der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands, die durch das Zentralkomitee vereinigt ist (zum Unterschied von der anderen Partei, die den gleichen Namen trägt, aber durch das Organisationskomitee vereinigt ist), Euch unsere brüderlichen Grüsse und sprechen Euch unseren tiefempfundenen kameradschaftlichen Dank für Euer kameradschaftliches Verhalten zu den Emigranten aus. Während die offenen Sozialpatrioten und Opportunisten, die Schweizer „Grütlianer“, die ebenso wie die Sozialpatrioten aller Länder aus dem Lager des Proletariats in das Lager der Bourgeoisie übergegangen sind – während diese Leute Euch unverhüllt aufgefordert haben, gegen den schädlichen Einfluss der Ausländer auf die Schweizer Arbeiterbewegung zu kämpfen; während die verkappten Sozialpatrioten und Opportunisten, die unter den Führern der sozialistischen Partei der Schweiz die Mehrheit bilden, in versteckter Form dieselbe Politik betrieben haben, müssen wir erklären, dass wir bei den revolutionären sozialistischen Arbeitern der Schweiz, die auf dem internationalistischen Standpunkt stehen, die wärmsten Sympathien gefunden und aus dem kameradschaftlichen Verkehr mit ihnen viel Nutzen für uns gezogen haben.» …mehr