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«Diese Wirtschaft tötet…» | Eine Einschätzung des vom Papst proklamierten Welttags der Armen

Mit starken Worten hat der aus der Befreiungstheologie hervorgegangene Papst Franziskus kürzlich zum Welttag der Armen aufgerufen. Diese Wirtschaft töte, das darin herrschende Gesetz des Stärkeren schliesse grosse Massen der Bevölkerung aus und dränge sie an den Rand, ohne Arbeit und Perspektiven. Der österreichische Historiker und Kommunist Gerhard Oberkofler unterlegt in seinem Text Franziskus‘ Worte mit der Realität der schändlichen Ausbeutung der Dritten Welt durch multinationale Konzerne – darunter die in Zug ansässige Glencore –, die todbringende Rüstungsproduktion, begleitet von prekären Arbeitsverhältnissen, Kinderarmut und anderen Folgen der fortschreitenden Deregulierung der Industriegesellschaften. «Dass die Vermenschlichung des Menschen erst im Sozialismus zu verwirklichen ist, wird von Papst Franziskus nicht ausdrücklich ausgesprochen,» stellt Oberkofler fest, könne aber nur die Konsequenz seiner Kritik an der menschlichen Selbstentfremdung als Folge der kapitalistischen Tyrannei sein. Diese Sicht sei es auch, weshalb inner- und ausserhalb der katholischen Kirche gegen diesen Papst mobilisiert werde, und das nicht nur vom Opus Dei. Der aus dem Tirol stammende Historiker widmet seine ausnehmende Einschätzung der Papstworte Konrad Farner, dem Vordenker des revolutionären christlich-marxistischen Dialogs. …mehr

Klaus Hartmann zum Urteil gegen Mladic: «Illegales Tribunal im Auftrag der Nato»

Klaus Hartmann im Interview mit Sputnik Deutschland – Von einem “Skandalurteil auf Basis vorgefasster Meinungen” gegen den bosnisch-serbischen Ex-General Ratko Mladic am Mittwoch spricht Klaus Hartmann, Vorsitzender des [Deutschen] Freidenker-Verbandes und Beobachter der Ereignisse. Der Journalist Hannes Hofbauer sieht im Urteil eine juristische Fortsetzung des Nato-Vorgehens gegen Jugoslawien. …mehr