Der von der Organisation amerikanischer Staaten (OAS) behauptete Wahlbetrug der Regierung von Evo Morales wird vom US-amerikanischen Zentrum für Wirtschafts- und Politikforschung (CEPR) bestritten. Der angesehene Think-Thank hat eine Expertise veröffentlicht, die zu einem völlig anderen Schluss kommt als die OAS. Gemäss den auf seriösen Untersuchungen basierenden Einschätzungen der CEPR-Experten ist der Stimmenvorsprung von über 10 Prozent von Evo Morales auf seinen Gegner «nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich». …mehr dazu, inkl. CEPR-Studie in deutsch zum Download
Die kommunistischen Parteien Lateinamerikas rufen in einer gemeinsamen Erklärung zur breitestmöglichen Solidarität mit Präsident Morales und dem Volk Boliviens auf. Es dürfe nicht zugelassen werden, dass der Wille der Mehrheit des bolivianischen Volkes missachtet wird. …mehr
Die Handbücher studieren, die von diversen Stellen der USA und die von ihren als Akademiker oder Journalisten getarnten Sprecher stammen, um rechtzeitig die Anzeichen für eine Offensive zu erkennen. Diese Schriften betonen ausnahmslos, wie wichtig es sei, den Ruf des beliebten Führers zu zerstören, etwas, das man in der Fachsprache als Mord am Charakter (character assassination) bezeichnet, indem man ihn als Dieb, korrupt, dumm oder als Diktator bezeichnet. Das ist eine von 5 Lektionen, die Atilio Borón allen sozialen und antiimperialistischen Bewegungen nach dem Putsch in Bolivien zum Studium empfiehlt. …mehr
Alba Suiza verurteilt aufs Schärfste den Putsch gegen die legitime Regierung Boliviens sowie die von Anhängern der Opposition verübte Gewalt gegen Menschen und öffentliche Einrichtungen. Alba Suiza verurteilt den gewalttätigen Angriff der rechten Opposition und ihrer Vasallen gegen die demokratischen Institutionen und ihre VertreterInnen des Plurinationalen Staates Bolivien. …mehr
Die Portugiesische Kommunistische Partei (PCP) verurteilt den Staatsstreich, der den legitimen Präsidenten des Plurinationalen Staates von Bolivien gestürzt hat, aufs Schärfste. Nachdem sie bereits den Volkswillen, wie er sich in den am 20. Oktober abgehaltenen Wahlen ausgedrückt hatte, aus denen die Wiederwahl von Evo Morales hervorging, missachteten, haben die reaktionären und antidemokratischen Kräfte Boliviens in Komplizenschaft mit der Tätigkeit der Polizei- und Armeekräfte und mit Unterstützung von externen Pressionen und Einmischungen eine gewaltsame terroristische Aktion gegen die bolivianischen Volksbewegungen und gegen ihre staatlichen Führer und Verantwortlichen durchgeführt, ungeachtet zahlreicher Appelle zum Dialog und Initiativen von Seiten von Evo Morales für eine politische Lösung auf demokratischem und verfassungsmässigen Boden.
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