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Chile: Mapuche-Frau wird Präsidentin der Verfassungsgebenden Versammlung

Mit 96 von 155 Stimmen ist Elisa Loncón zur Präsidentin der chilenischen Verfassungsgebenden Versammlung gewählt worden. Die Wahl der Mapuche-Frau ist ein starkes Symbol für den Aufbruch ins neue Chile. Zur interessanten Biographie von Elisa Loncón Antileo hier… …mehr

Deutsche Regierung will Wahlbeteiligung der Kommunisten verhindern

In Deutschland verweigert die Bundeswahlbehörde der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) das Recht, bei den Bundestags­wahlen zu kandidieren und beabsichtigt sogar, ihr den Status als politische Partei zu entziehen. Es werden formale Gründe vorgeschoben. Der DKP-Vorsitzende Patrik Köbele macht stattdessen ein zunehmend repressives Klima im Land dafür verantwortlich. …mehr

Für Solidarität mit Kuba – gegen die Blockade – gegen die US-Millionen für Destabilisierungsoperationen

In den nächsten Tagen werden mehrere Soliaktionen für Kuba organisiert:

Genf, Donnerstag, 15. Juli 2021, 16.30 bis 18.30 Uhr, place des Nations.

Bellinzona, Samstag, 17. Juli 2021, 14 Uhr, piazza del Sole

Yverdon, Samstag, 17. Juli 2021, Treffpunkt 10.30 Uhr, place Pestalozzi.

Zürich, Samstag, 17. Juli 2021, 15 Uhr, Ni-Una-Menos-Platz (ehemaliger Helvetiaplatz)* Flyer zum Herunterladen

Weitere, spontane Aktionen sind vorgesehen und werden über direkte Kanäle kommuniziert.
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Unsere Medien lieben Demonstranten. Nicht alle. Es ist ihnen egal, ob Kolumbianer von ihrer faschistischen Regierung wie Kaninchen erschossen werden. Aber in Kuba, da interessiert es sie sofort. Viele der Lohnschreiber erzählen von «massiven Demonstrationen gegen das kubanische Regime». Und das wird mit Fakebildern vom arabischen Frühling oder von Kundgebungen von Florida-Kubanern unterlegt. Manche sind ehrlicher: die Associated Press (AP) berichtet von «ein paar hundert» Demonstranten in Havanna (auf über 2 Millionen Einwohner).

Dass Kuba durch die Blockade und die US-Trump-Biden-Sanktionen sich in ernsten Schwierigkeiten befindet, ist eine Realität. Dass die Kubanerinnen und Kubaner unglücklich und empört sind über diese jahrzehntelange Situation, die kürzlich (zum x-ten Male) fast einstimmig von der UNO verurteilt wurde (mit Ausnahme der USA und Israels und, bezeichnenderweise, der Enthaltung dreier rechtsextremer Regierungen: Brasilien, Kolumbien und Ukraine), ist ebenso eine Realität. Im Unterschied zu unseren Medien wissen aber die Kubanerinnen und Kubaner, dass ihrem Land als einzigem lateinamerikanischen Staat vom stellvertretenden UNO-Generalsekretär ein hoher «Human Development Index» (HDI) bescheinigt worden ist. Der Index misst drei grundlegende Elemente wie Gesundheit, Bildung und wirtschaftlicher Wohlstand. So gesehen ist Kuba im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern trotz seinen momentanen ernsten, von aussen verursachten Schwierigkeiten ein Hort des Friedens und des Wohlstands. Es ist nicht die Art von Wohlstand, die dem Traum eines Milliardärendaseins in Florida entspricht. Es ist vielleicht jene Art von Wohlstand, die den Unterschied zwischen einem kubanischen und einem haitianischen Dasein ausmacht.

Es braucht jetzt den weltweiten Aufstand gegen die systematische Desinformation durch die Konzernmedien, es braucht die Richtigstellung: Der massgebende Schlüssel zur Lösung von Kubas Problemen liegt in Washington, nicht in Havanna. Und es gibt trotz millionenschweren Destabilisierungsoperationen der USA kein Chaos in Kuba, das als Vorwand für eine «humanitäre» Intervention dienen könnte. Die wirklich grossen Demonstrationen werden von jenen Kubanerinnen und Kubanern gemacht, welche ihre Revolution verteidigen. Die Drahtzieher in Washington und ihre Vasallen in London, Paris, Berlin und anderswo müssen erkennen, dass sich ihre Völker nicht täuschen lassen! Daher: an die Soliaktionen

und/oder
Spenden zur Unterstützung des kubanischen Gesundheitswesens:

Vereinigung Schweiz-Cuba
Postcheck 30-36190-7, IBAN CH97 0900 0000 3003 6190 7 oder

mediCuba Suisse
Postcheck 80-51397-3, IBAN CH60 0900 0000 8005 1397 3

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