Das war in Zürich die bisher grösste Palästina-Demo, die diesmal auch den Libanon eingeschlossen hat. Auf dem voll besetzten Helvetiaplatz hörten sich die Teilnehmer, quer durch alle Generationen, mehrere Reden an, bevor sich die Menge zu einem Demonstrationszug durch die Innenstadt formierte. Auf der Bahnhofstrasse kauerten sich die Demonstrierenden im Gedenken an die Tausenden Opfer des zionistischen Völkermords in Palästina und Libanon zu einer eindrücklichen Schweigeminute nieder. Als einer der Redner forderte Genosse Markus Heizmann vom Bundesrat, dass alle Beziehungen mit Israel abgebrochen werden und die Schweiz endlich etwas für die Umsetzung der einschlägigen Beschlüsse der UN-Generalversammlung tut. … mehr
Um den Völkermord zu verstehen, den Israel mit Hilfe Nordamerikas und Europas in Gaza verübt, bedarf es der Erkenntnis, dass der Zionismus seine Wurzeln im westlichen Kolonialismus hat. Der heutige faschistische Wahn des israelischen Regimes ergibt mehr Sinn, wenn man versteht, dass sowohl der Zionismus als auch der Nazifaschismus aus dem europäischen Kolonialismus entstanden sind. … mehr
Noch ist es zu früh, um die Ergebnisse des zu Ende gegangenen BRICS-Gipfels in Kasan zu bewerten. Immerhin scheint es jedoch bereits klar zu sein, dass dieses Ereignis erhebliche Auswirkungen auf die globale Geopolitik haben wird und möglicherweise die globalen Machtstrukturen in gewisser Weise verändern wird. Wie die Erklärung von Kasan deutlich machte, kann die multipolare Realität nicht länger ignoriert werden, da sich allmählich neue Machtzentren bilden. … mehr