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US-Strategiepapier von 2009 enthält Plan für den aktuellen Krieg gegen den Iran

Ein US-Strategiepapier aus dem Jahre 2009 liest sich fast wie ein Drehbuch für vieles, was wir in den letzten Jahren um Iran und Israel verfolgen konnten. Demnach ist alles, was das Imperium hier veranstaltet, kein Zufall. Das Ziel war von Anfang an, den Iran zum Losschlagen zu provozieren, um dann sagen zu können, er habe angefangen. Aber er liess sich nicht mit der Ermordung Soleimanis provozieren, und auch nicht mit der Zerstörung seiner Botschaft in Damaskus. Israel voranzuschicken, und dann die Sache so erscheinen zu lassen, dass die USA sich nur widerwillig zum Eingreifen veranlasst sehen, gehört zum Plan. Und das alles hat nichts damit zu tun, wer gerade Mieter des Weissen Hauses ist. Der bestimmt dieses Drehbuch nicht. … mehr

Hunger durch Politik: Fasten für Ernährungs­sicher­heit in Nigeria

Nigerias Präsident Präsident Bola Tinubu hat mit der Umsetzung der vom IWF verordneten neoliberalen Massnahmen weit verbreiteten Hunger verursacht. Sein Landwirtschaftsministerium organisiert nun Gebete und Fasten für die Ernährungssicherheit. «Noch nie gab es in Nigeria so viele Menschen ohne Nahrung», befand das Welternährungsprogramm. … mehr

Wie der Kahanismus seinen Weg in den politischen Main­stream Israels fand

Völkermord-Rhetorik ist in der israelischen Politik nichts Neues. Doch die Zerstörung Gazas spiegelt die apokalyptische Sprache der Knesset wider – wo das Establishment nach und nach Mitglieder einer ehemaligen Terrorgruppe aufgenommen hat. Wie lange geht es, bis selbst die Verursacher der jüngeren Siedler-Pogrome an Palästinensern in Dörfern des Westjordanlands für ein Knesset-Mandat nominiert werden? Ihre Logik und ihr Vorgehen stimmt jedenfalls schon jetzt mit denen des israelischen politischen und militärischen Establishments überein. … mehr