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Wie die CIA den ukrainischen Nationalismus heraufbeschwor

Ein heftiger Streit ist zwischen Kiew und Warschau entbrannt, nachdem Selenskyj eine ukrainische Militäreinheit in «Helden der UPA» umbenannt hatte, der Ukrainischen Aufständischen Armee, die als Hilfstruppe der Deutschen massgeblich am Holocaust beteiligt war. Neben der Ehrung dieser Massenmördergruppe wurde der Leichnam von Andrij Melnyk, dem Anführer der UPA-Mutterorganisation «Organisation Ukrainischer Nationalisten» (OUN-B), in Kiew beigesetzt. Die Bemühungen der CIA, ukrainischen Nationalismus und Separatismus zu fördern, haben nicht erst nach der Unabhängigkeit begonnen. Sie dauerten schon während des gesamten Kalten Krieges an. … mehr

Ein feministisches Leseseminar zur gegenwärtigen Begriffskonfusion

Wie ist unsere Gesellschaft dahin gelangt, Friedenspolitik als «rechts» zu bezeichnen, an eine «militärische Friedensförderung» zu glauben bzw. an die Notwendigkeit, in immer neuen Bedrohungsszenarien eine Militarisierung der Zivilgesellschaft voranzutreiben? Ein feministisches Leseseminar in Zürich geht der Frage nach, wie sich im «linken» Mainstream eine Mixtur aus «liberalem Westen» und Autoritarismus, der in totalitärer Manier weder denkerische Differenziertheit noch politischen Dissens duldet, breit machen konnte. … mehr

Reformistische Parteien aus dem Globalen Süden emanzipieren sich von der Euro-Sozialdemokratie

Sozialisten aus dem globalen Süden wollen sich nicht mehr länger von der eurozentrischen und kriegstreiberischen Sozialdemokratie bevormunden lassen. Sie versammelten sich in Moskau und gründeten ein neues Netzwerk im Zeichen des Multipolarismus. Die Kommunistische Partei (Schweiz) war als Dialog-Partner eingeladen. Die KP hat nach mehr als vier Jahren Krieg und zunehmenden internationalen Spannungen erneut die Notwendigkeit einer Deeskalation, Diplomatie und einer Rückkehr zu einer auf Neutralität, Zusammenarbeit und Frieden basierenden Aussenpolitik betont. … mehr