Chinas jüngste Runde von Exportkontrollen stellt die bislang bedeutendste Verschärfung im globalen Wettlauf um Materialhoheit dar. Die Massnahmen werden mit «nationaler Sicherheit» begründet. China sieht mit den Massnahmen aber auch eine friedenspolitische Möglichkeit, die Verbreitung von Waffen einzudämmen. Die Wahl eines strategischen Zeitpunkts macht zudem eine geopolitische Absicht deutlich: die materielle Verwundbarkeit eines Landes aufzudecken, das unermüdlich daran gearbeitet hat, China zu umzingeln, einzudämmen und zu unterdrücken. Die Vereinigten Staaten entdecken gerade, dass sie nicht die Welt «sanktionieren» und gleichzeitig selber sanktionssicher bleiben können. Ihre industrielle Kapazität, um die sie früher die ganze Welt beneidet hat, wurde durch jahrzehntelange Finanzialisierung, Auslagerung und Kurzfristdenken ausgehöhlt. … mehr
Im Vorfeld der diesjährigen Verleihung des Friedensnobelpreises rechneten viele mit Donald Trump. Doch unerwartet fand das Nobelkomitee eine ebenso unwürdige, rechtsextreme Verrückte: die venezolanische faschistische Oppositionsführerin und US-Lakaiin Nummer eins, María Corina Machado. Der Preis, der von einem Waffenhersteller ins Leben gerufen wurde und von einem NATO-Mitglied verliehen wird, ist seit langem ein Beleg für westliche imperiale Heuchelei. … mehr