Während die Welt am 3. Januar 2026 entsetzt den direkten Militärschlag der USA gegen die Bolivarische Republik Venezuela verfolgte, tobte auf dem afrikanischen Kontinent ein weiterer, diskreterer, aber nicht weniger entscheidender Kampf. In der Nacht zum 3. Januar 2026 vereitelten Burkina Fasos Geheimdienste und patriotische Kräfte einen weiteren Putschversuch, der auf die Ermordung des Übergangspräsidenten, Hauptmann Ibrahim Traoré, und den Sturz der Regierung abzielte. Das gleichzeitige Auftreten dieser beiden Ereignisse ist kein Zufall. Es offenbart die doppelte, brutale und hybride Strategie des Imperialismus, mit der er jegliches Unabhängigkeitsstreben unterdrückt und sich den Reichtum souveräner Nationen aneignet. … mehr
Die Partei der Arbeit Basel (PdA) hat beschlossen, gegen einen Dreieinhalb-Millionen-Planungskredit, der vom Grossen Rat ohne Befragung der Basler Stimmürger verabschiedet wurde, das Referendum zu ergreifen. Es geht um das Projekt für eine unterirdische, unter dem Rhein durchführende Bahnverbindung zwischen den beiden grossen Basler Bahnhöfen. Die PdA Basel erachtet dies als Geldverschwendung, da eine Realisierung des Projekts höchst unwahrscheinlich ist und mit einer oberirdischen Lösung für einen Bruchteil der Kosten betrieblich sogar ein besserer Effekt (Ringschluss des Basler S-Bahn-Netzes, Anschlusslinie zum Flughafen) erzielt werden kann. … mehr
Freitag, 23. Januar 2026, 19 Uhr, Volkshaus Zürich: Fabio Vighi, Professor für Philosophie und kritische Theorie an der Universität Cardiff, erläutert in seinem Vortrag die kollektive Verleugnung des Endes der kapitalistischen Produktionsweise, die Wahngebilde des Finanzkapitalismus und wie sie uns in eine neue Barbarei des Krieges führen. Der Vortrag im Volkshaus Zürich ist in Englisch und wird simultan übersetzt. … mehr
Ein Text aus der Moskauer Lomonossow-Universität arbeitet heraus, wie 1. Militärschläge, grenzüberschreitende Festnahmen und erzwungene Überstellungen in das Vokabular von «Rechtsdurchsetzung» und «Strafverfahren» gekleidet werden, 2. das Narrativ von «Treuhandschaft» und «Wiederaufbau» mit der Kontrolle über Öl- und Gasressourcen sowie der Öffnung für Grosskapital verknüpft ist und 3. dadurch UN-Grundprinzipien erodieren und hegemoniale Zwangstechniken als reproduzierbare «Regeln» normalisiert werden. Die Autoren sehen im Widerstand gegen externe Zwangsübergriffe und in der Verteidigung des Rechts der arbeitenden Bevölkerungen aller Länder, ihren Weg selbst zu bestimmen, das minimale politische Erfordernis einer anti-imperialistischen Haltung. Für die internationale Arbeiterbewegung erfordere dies eine nüchterne Klassenanalyse, die eine antihegemoniale Haltung in konkrete Handlungen umsetzt, indem durch kontinuierliche organisatorische Praxis die Agenda von Frieden und Entwicklung wieder auf eine historische Bahn gebracht wird. … mehr