PCP: Über die Verleihung des Friedens-Nobelpreises an den Präsidenten der USA
Note des Pressebüros der Portugiesischen Kommunistischen Partei (PCP) vom 9. Oktober 2009
Die Verleihung des Friedensnobelpreises an den Präsidenten der USA, Barack Obama, versetzt der Glaubwürdigkeit dieser Auszeichnung, welche dazu beitragen sollte, die Werte des Friedens, der Solidarität und Freundschaft zwischen den Völkern zu befestigen, einen neuen Schlag. Eine solche Entscheidung, die nicht von der internationalen Kampagne zur Rehabilitierung der interventionistischen und militaristischen Politik der USA getrennt werden kann, ist mit der Idee des Friedens nicht vereinbar.
Im Zeitpunkt der Verleihung dieses Nobelpreises an den Präsidenten der USA, vergisst die Portugiesische Kommunistische Partei nicht die Fakten, die für sich sprechen: die Intensivierung des Krieges in Afghanistan und die Verstärkung der Präsenz und militärischen Schlagkraft der Besatzungstruppen; die in Gang befindliche Revision des strategischen Konzepts der NATO, welche ihren aggressiven Charakter vertieft; die klare Unterstützung für die israelische Strategie der Blockierung gegen jede denkbare Lösung der Palästinafrage; die Drohungen gegen Iran und die Aufrechterhaltung der imperialistischen Besatzung und Aggression gegenüber dem Irak.
Quelle/Original: Sobre a atribuição do Prémio Nobel da Paz ao Presidente do EUA (Partido Comunista Português, 9.10.2009)
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