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LATEINAMERIKA und KARIBIK


Bolivien | Brasilien | Chile | Honduras | Kolumbien | Kuba | Venezuela


Die ‘Chicago boys’ in Chile

(Granma, 1. Nov. 2019) – Die schreckliche wirtschaftliche Erfahrung des Neoliberalismus, importiert aus der Schule der USA, hat unsere Tage mit einem Volk erreicht, das die chilenischen Straßen füllt und das Ende des Modells fordert, welches die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer macht. Mit der Philosophie, dass „die menschliche Natur die Marktwirtschaft ist“, wurde das Chile aus der Zeit der Diktatur von Augusto Pinochet zum „erwünschten“ Labor, um das sogenannte Modell der Chicago boys anzuwenden. Die Umsetzung eines rücksichtslosen Neoliberalismus, der als Stütze der Diktatur dient und die Unterdrückung all jener, die gegen die Auswirkungen dieser Maßnahmen protestierten, war eine Konstante im chilenischen Entwicklungsmodell. Augusto Pinochet hinterließ das System so fest verankert, dass die chilenische Gesellschaft heute, 46 Jahre nach dem Putsch gegen Salvador Allende, noch immer denselben Gesetzen und anderen Regeln unterliegt, als wäre inzwischen nichts passiert. Da sind die bewaffneten Polizisten, um zu „beschützen“, was die Chicago boys eingerichtet haben. …mehr

Fragen und Antworten zur Einstellung der kubanischen Teilnahme am Programm Mais Médicos

Autor: Leydis Maria Labrador Herrera – Die ersten Tage des Monats Dezember werden zweifellos von der Rückkehr der kubanischen Mitarbeiter geprägt, die Bestandteil des Programms Mais Médicos in Brasilien waren. Ihre Zeugnisse, die Umarmung ihres Volkes und ihrer Familie, die Anerkennung dafür, ihre Mission erfüllt zu haben und die immerwährende Dankbarkeit von Millionen von Menschen, sind jetzt unbezahlbare Schätze für unsere Ärzte. Um einige der häufigsten Fragen zu beantworten, die sich aus dem Rückzug des kubanischen medizinischen Personals aus dem südamerikanischen Land ergaben und jedem Versuch entgegenzuwirken, die kubanische Haltung in dieser Situation zu verschleiern oder Verwirrung zu stiften, geht der Sprecher des Außenministeriums an die Öffentlichkeit. Granma möchte heute über die Öffentlichkeitsabteilung des Außenministeriums die wesentlichen Punkte ansprechen, die die notwendige, wenn auch wegen ihres humanen Inhalts der Arbeit unserer Ärzte in Brasilien schmerzhafte Entscheidung rechtfertigen. …mehr

Die Tentakel Bolsonaros gegen Kuba

Von Elson Concepción Pérez – Bolsonaro hat für die Unterstützung seiner Politik gegen Kuba und Venezuela seinen Blick auf Washington und die Trump Administration gerichtet. Es wäre naiv zu glauben, dass die Angriffe Bolsonaros gegen die kubanischen Ärzte, damit sie das Land verlassen, nicht Teil eines größeren Plans sind, dessen Tentakel erst ans Tageslicht treten werden, wenn er die Präsidentschaft angetreten hat. Aber es wird bereits sehr deutlich, wozu er mit seinen Intrigen gegen die Insel fähig ist, die das Leben von Tausenden seiner Mitbürger gerettet hat und Millionen von ihnen mit Hingabe und Fachwissen behandelt hat. Bolsonaro hat für die Unterstützung seiner Politik gegen Kuba und Venezuela seinen Blick auf Washington und die Trump Administration gerichtet. Jeden Tag erscheint ein neues Glied in der Kette: das überschwängliche Treffen mit dem Nationalen Sicherheitsberater des Weißen Hauses John Bolton, bei dem die Hauptthemen Venezuela und Kuba waren, aber ganz bestimmt nicht, die Leistungen beider Länder zum Wohle der Bevölkerung. …mehr

Venezuela tritt aus OAS aus

CARACAS – Venezuela wird am Donnerstag den Rückzugsprozess aus der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) einleiten, kündigte die Außenministerin der bolivarischen Nation Delcy Rodríguez an, nachdem am ständigen Sitz der Einrichtung in Washington ein neues Manöver zur Einmischung in die Wege geleitet wurde. „Wir hatten bereits angekündigt, dass wenn die plumpen Aktionen der Einmischung anhielten, wir sofort das Verfahren zum definitiven Rückzug Venezuelas aus dem Organismus einleiten würden“, sagte Rodríguez im venezolanischen Fernsehen. Diese Ankündigung machte die Außenministerin, nachdem in der außerordentlichen Sitzung des Ständigen Rats der OAS am Mittwoch Nachmittag der Aufruf zu einem Treffen der Außenminister der Organisation verabschiedet wurde, um „die aktuelle Situation in Venezuela zu debattieren“. Von den 34 Ländern des Blocks sprachen sich 19 für das Treffen der Außenminister aus, zehn waren dagegen, vier enthielten sich und der Vertreter eines Landes war abwesend. Der Botschafter Venezuelas vor der OAS, Samuel Moncada, prangerte an, dass die USA einige Mitgliedsländer unter Druck gesetzt hätten, damit sie für die Resolution stimmten, die eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas darstelle. …mehr

Erklärung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten Kubas zu Venezuela

Havanna (28. März) – Die OAS, die Venezuela angriff, ist die gleiche, die Aggressionen und militärische Interventionen gebilligt hat, ist die, die zu ernsthaften Verletzungen der Demokratie und der Menschenrechte in der ganzen Hemisphäre komplizenhaft schweigt. Der Simón-Bolívar-Saal, den zur Verhöhnung des Libertadors der Ständige Rat der dekadenten und beschämenden Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) einnimmt, war am 28. März Zeuge des Kampf seiner Nachkommen – der Söhne des bolivarischen Führers Hugo Chávez -, in Verteidigung der Souveränität, Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und Würde Venezuelas und Unseres Amerikas. In der Schlacht wurde um Prinzipien gekämpft, gegen die imperiale und oligarchische Absicht, das Recht der Völker und Staaten zu brechen, sich zu emanzipieren, ihre Souveränität auszuüben und sich ihr frei gewähltes politisches, wirtschaftliches, soziales und kulturelles System zu geben. Die OAS, die Venezuela angriff, ist die gleiche, die Aggressionen und militärische Interventionen gebilligt hat, ist die, die zu ernsthaften Verletzungen der Demokratie und der Menschenrechte in der ganzen Hemisphäre komplizenhaft schwieg, darunter Putsche, das Verschwinden von Personen, willkürliche Verhaftungen, Folter und Ermordung von Studenten, Journalisten und sozialen Führern; Zwangsumsiedlungen, verursacht durch Armut und Gewalt; Mauern, Deportationen, ungleicher Handel, Umweltverschmutzung, Drogenhandel und kulturelle Aggression. Unverkennbar ist die Übereinstimmung zwischen der aktuellen Agitation der OAS und jener im Jahr 1962, als sich die Handlung gegen Kuba richtete. …mehr

Venezuelas Linke geeint zur Rettung der Verfassung – Das Parlament, Geisel der Putschisten, ersucht die USA um Hilfe

Aus Sinistra.ch (31.03.2017) – Die venezolanische Nationalversammlung ist in den Händen der Kräften der extremen und subversiven Rechten gelandet und hat beschlossen, die Gesetze nicht länger zu beachten und zu einem institutionellen Staatsstreich gegen die sozialistische Regierung von Nicolas Maduro zu schreiten. Die institutionellen Putschs werden allmählich zum bevorzugten Vorgehen des atlantischen Imperialismus um zu verhindern, dass Lateinamerika seine eigene Souveränität zurückerobert: wenn es ihnen in Ecuador nicht gelungen ist, so war es gerade durch einen parlamentarischen Putsch, dass die fortschrittliche Regierung von Paraguay unter Lugo oder kürzlich die von den Kommunisten mitgetragene Regierung von Dilma in Brasilien gestürzt wurden. …mehr

Solidarität mit dem Bolivarischen Venezuela. Kein Coup!

Nach dem kalten Putsch in Brasilien, in dem sich zeigt, dass sich eine von Nostalgie an die Militärdiktatur geprägte Rechte – zumindest vorläufig – gegen die demokratisch gewählte Präsident Dilma Rousseff durchsetzt, sowie nach der jüngsten Ermordung eines stellvertretenden Minister von Bolivien, zeichnet sich auch in der Bolivarischen Republik Venezuela eine Situation der Instabilität ab. Der US-Imperialismus ist aktiver denn je, um Lateinamerika auf den Weg der Unterordnung zurückzubringen und es am wirtschaftlichen und politischen Integrationsprozess zu hindern. Am 1. September wird in Caracas eine Demonstration der Opposition gegen die legitime Regierung von Präsident Nicolas Maduro stattfinden. Jenseits des friedlichen Bildes, das die Veranstalter von sich selbst zu vermitteln versuchen, liegen deren subversive Absichten auf der Hand. …mehr

Kommunistische Partei (Schweiz): Putsch in Brasilien. Gegen die Demokratie, gegen die Linke und gegen die BRICS-Staaten!

Dank ständiger Aufdatierung durch unsere brasilianischen Genossen haben wir die beunruhigenden Nachrichten aus dem lateinamerikanischen Land regelmässig vernommen, und es bleibt uns nicht verborgen, dass die Vorgänge in Brasilien ein regelrechter Staatsstreich sind, der sich nicht nur gegen die Linke und die Demokratie richtet, sondern zugleich geführt wird als Schlag zur Destabilisierung der Entwicklung der BRICS zu einer Macht, welche den Imperialismus zu bremsen weiss. (…) Seit langem hat die Kommunistische Partei die schweizerische Linke (vergeblich) vor den Vorbereitungen einer Konterrevolution in Brasilien gewarnt. Dies wurde überdeutlich mit der einseitigen Kampagne während der Fussball-WM, die frei erfunden wurde, um Gefühle der Solidarität zwischen der westlichen Linken und derjenigen an der Macht in Brasilien zu zerschmettern. Jetzt, da man hören kann, wie sich Parlamentarier der umstürzlerischen Rechten nostalgisch auf die Zeit der Diktatur berufen, werden vielleicht auch hierzulande diesem oder einem die Augen aufgehen. …mehr

Kommunistische Partei (Schweiz): Putsch in Brasilien. Gegen die Demokratie, gegen die Linke und gegen die BRICS-Staaten!

Dank ständiger Aufdatierung durch unsere brasilianischen Genossen haben wir die beunruhigenden Nachrichten aus dem lateinamerikanischen Land regelmässig vernommen, und es bleibt uns nicht verborgen, dass die Vorgänge in Brasilien ein regelrechter Staatsstreich sind, der sich nicht nur gegen die Linke und die Demokratie richtet, sondern zugleich geführt wird als Schlag zur Destabilisierung der Entwicklung der BRICS zu einer Macht, welche den Imperialismus zu bremsen weiss. (…) Seit langem hat die Kommunistische Partei die schweizerische Linke (vergeblich) vor den Vorbereitungen einer Konterrevolution in Brasilien gewarnt. Dies wurde überdeutlich mit der einseitigen Kampagne während der Fussball-WM, die frei erfunden wurde, um Gefühle der Solidarität zwischen der westlichen Linken und derjenigen an der Macht in Brasilien zu zerschmettern. Jetzt, da man hören kann, wie sich Parlamentarier der umstürzlerischen Rechten nostalgisch auf die Zeit der Diktatur berufen, werden vielleicht auch hierzulande diesem oder einem die Augen aufgehen. …mehr

Im Bolivarischen Venezuela steht ein großer Teil der Zukunft Unseres Amerikas auf dem Spiel

Verschiedene offizielle Aussagen und Erklärungen von Persönlichkeiten der US-Regierung, im Chor mit den reaktionären Redakeuren, die unter dem Etikett Journalisten oder Intellektuelle gehandelt werden, haben zusammen mit ehemaligen Regierungschefs die schrecklichste, lügnerischste und reaktionärste Kampagne gegen das Venezuela von Hugo Chávez entfesselt, die man sich vorstellen kann. …mehr

Evo Morales: «Jetzt haben wir ein anderes Bolivien»

Präsident Evo Morales befindet sich in Deutschland, wo er ein Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel hatte, die die wirtschaftlichen Fortschritte Boliviens hervorhob. Evo Morales äusserte sich gestern bei einem Podiumsgespräch, das er an der Technischen Hochschule von Berlin abhielt über die Probleme und Erfolge in seiner nun fast zehn Jahre dauernden Regierungszeit. …mehr

Herstellung medizinischer Ausrüstung in Kuba durch Blockade schwer beeinträchtigt

Die durch die Blockade verursachten Schäden betreffen auch die medizinische Ausrüstung, vor allem, was den Erwerb von Rohstoffen und den Transport von Bestandteilen aus weit entfernten Märkten angeht. Für 450.000 Dollar hätte das Unternehmen BK-Import/Export, das der beim Industrieministerium angesiedelten Unternehmensgruppe der metallurgischen Industrie (Gesime) angehört, fünf Kühlkammern zur Lagerung von Obst und 60 Betten für die Intensivstation erwerben können. Man hätte möglicherweise auch Fahrzeugwaagen von 60 Tonnen und 1640 Solarheizgeräte gekauft. Aber die von den Vereinigten Staaten Kuba auferlegte Handelsblockade verhinderte dies. …mehr

Deutsche Linke als Rekrutierungsbasis für soft-power gegen Brasilien?

Eine Leserin aus San Juan/Puerto Rico, Itaia Muxaic de Ricart, eine unabhängige Analystin, weist die Redaktion von “kommunisten.ch” per Mail-Zuschriften darauf hin, dass die laufende Diffamierungskampagne gegen Brasilien und seine Regierung nicht nur hier im deutschen Sprachraum von einer breiten Koalition von bürgerlichen bis linksradikalen Kräften getragen wird. Sie verweist auf eine entsprechende Kampagne in Südamerika selbst und die wichtige Rolle, welche die deutsche Rechte (Konrad-Adenauer-Stifung, Friedrich-Naumann-Stiftung) und nicht minder die deutsche “Linke” (Rosa-Luxemburg-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung) in dieser Sache einnehmen. …mehr

Kommunistische Partei Brasiliens: «Die Weltmeisterschaft gehört uns!»

PCdoB: Wenn wir in die Geschichte Brasiliens blicken, so sehen wir die rückstängigsten Sektoren der dominierenden Elite immer damit beschäftigt, ein Bild der Niedergeschlagenheit vom Land und von den Brasilianern zu behaupten. Die Propaganda derer da oben war immer die einer angeblichen chronischen Unfähigkeit des Landes und seines Volkes. Diese Stimmung des Defätismus, die von Nelson Rodrigues in einem brillanten Vergleich als –Köter-Komplex» (complexo de vira-lata) gekennzeichnet wurde, ist wieder in die Blätter der grossen Presse zurückgekehrt, welche hartnäckig über die Spiele lügt, indem sie einmal das Chaos prophezeit mit der Behauptung, dass die Bauarbeiten nicht rechtzeitig fertig werden würden, und ein andermal Lügen über die Investitionen verbreitet und die öffentlichen Ausgaben mit den privaten durcheinander bringt. Hinter dieser Propaganda der Massenmedien steckt das Kalkül der Wahlen von 2014. Mit dem Ziel, der Präsidentin Dilma Roussef eine Niederlage beizubringen, agiert das Oppositionssystem offen für das Scheitern Brasiliens. …mehr

Kommunistin siegt in Montevideo

Politische Verhältnisse in Uruguay nach Regionalwahlen weitgehend unverändert. Ana Olivera Bürgermeisterin der Hauptstadt. Am Sonntag fanden in Uruguay Regionalwahlen in allen 19 Departements statt. In der grössten dieser Verwaltungsgliederungen, der politisch autonomen Hauptstadt Montevideo, in der die Hälfte aller Einwohner leben, gelang dem Linksbündnis Frente Amplio (FA) der fünfte Wahlsieg in Folge. Neue Bürgermeisterin ist Ana Olivera – die erste Frau, die jemals in dieses Amt gewählt wurde. Trotz Stimmenverlusten von rund zehn Prozent im Vergleich zu 2005 konnte die Kommunistin immerhin noch rund 45 Prozent der Wählerschaft auf sich vereinen. …mehr

Lateinamerika: Frühlingswinde oder Herbststürme?

Zu Lateinamerika und Bolivien findet am Dienstag, 11. Mai, eine Informations- und Diskussionsveranstaltung der PdAZ mit René Lechleiter statt. Volkshaus Zürich, 19.30 Uhr. Dazu ein Artikel, worin Genosse Lechleiter eine Analyse der Korrelation der Klassenkräfte in Lateinamerika vornimmt und aufzeigt, dass (auch) in Lateinamerika der Imperialismus allmählich ans Ende seines Lateins gelangt. Und schliesslich das Fazit: Eine der Erfolgsbedingungen, damit es gelingt, das Kräfteverhältnis definitiv umzuwerfen, die Siege der Völker auf dem eingeschlagenen Weg dieses Kontinents zur Souveränität und Selbstbestimmung seines Modells der Zukunftsgesellschaft unumkehrbar zu machen, besteht in unserer Solidarität. …mehr

ALBA beschliesst eigene Währung

Ab 2010 soll der Sucre als Tauschwährung gelten. Morales übergibt das Tagebuch von Che Guevara an die Alba-Vertreter. Die Präsidenten der Alba-Staaten unterzeichneten am Sonntag den Vertrag über eine neue Währung innerhalb ihres Wirtschaftsgebietes. Das Sistema Unitario de Compensación Regional de Pago (Sucre) soll ab dem Jahr 2010 den US-Dollar als Richtwert für den Handel zwischen den Ländern ersetzen. Damit wollen die ALBA-Staaten die Abhängigkeit von der nordamerikanischen Wirtschaft reduzieren. Die Präsidenten des alternativen Bündnisses waren am Wochenende zu dessen VII. Gipfel in Bolivien zusammengetroffen. …mehr

Nicaragua erklärt sich für befreit vom Analphabetismus (2009)

Vor Tausenden von Menschen hat Nicaraguas Präsident Daniel Ortega sein Land heute für ein vom Analphabetismus befreites Gebiet erklären können. Wie die UNESCO bestätigt, ist es der sandinistischen Regierung des mittelamerikanischen Landes mit Unterstützung der anderen Mitgliedsstaaten der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerika (ALBA), vor allem Cuba und Venezuela, gelungen, die Rate der Erwachsenen, die nicht Lesen und Schreiben können, von 21 auf 3,56 Prozent zu senken. Bei einem Wert von unter vier Prozent spricht die UN-Organisation für Bildung davon, dass der Analphabetismus als Problem beseitigt ist. …mehr

Linke Präsidenten auf Weltsozialforum: Volksbewegung stärken! (2009)

Evo Morales, Hugo Chávez, Fernando Lugo, Rafael Correa und Lula da Silva haben die Bühne des gegenwärtig im brasilianischen Belem stattfindenden Weltsozialforums genutzt, um die sozialen Bewegungen der Region und der Welt zu verstärkten Aktivitäten gegen den Kapitalismus und die Folgen seiner Krise aufgerufen. Sprecher der Sozialforumsbewegung würdigten die Auftritte der Präsidenten von Bolivien, Venezuela, Paraguay, Ecuador und Brasilien als eine Entscheidung für das Forum der sozialen Bewegungen und damit gegen das Kapitalistentreffen (»Weltwirtschaftsforum«) in Davos. …mehr

Es gibt keine kapitalistische Lösung der heutigen kapitalistischen Krise

Erklärung von Caracas (18. Oktober 2008): 139 Intellektuelle, Künstler und politische Persönlichkeiten aus 65 Ländern aller Teile des Planeten versammelten sich in Caracas vom 13. bis 17. Oktober 2008 zum 8. Internationalen Treffen der Intellektuellen und Künstler zur Verteidigung der Menschheit und Generalversammlung des Weltforum für Alternativen. Ihre Schlussfolgerung heisst, dass «die gegenwärtige kapitalistische Krise keine kapitalistische Lösung haben kann. Denn dies würde bedeuten, die Kosten zu verlagern und neue Lasten den Ländern und Völkern des Südens und den verwundbarsten gesellschaftlichen Menschengruppen im Norden aufzuerlegen.» …mehr

König hin oder her – Chávez lässt sich nicht den Mund verbieten (2007)

Ausgerechnet Francos Ziehsohn, der auf den wiederaufgerichteten spanischen Thron gesetzte Bourbone Juan Carlos, erlaubte sich am 11. November 2007 an einer Gipfelkonferenz von Staatsoberhäuptern, welche alle aus Wahlen hervorgegangen sind, Venezuelas Präsident Hugo Chávez schweigen zu heissen, nachdem dieser den früheren spanischen Regierungschef Aznar als Faschisten bezeichnet und die Gefrässigkeit spanischer Kapitalgruppen in Lateinamerika angeprangert hatte. «Warum schweigst du nicht?»; mit diesen beleidigenden und im diplomatischen Verkehr unerhörten Worten verliess der König von Francos Gnaden den ibero- amerikanischen Gipfel in Santiago de Chile. …mehr


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