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Belarus (Weissrussland)


Belarussen wollen bewusst keine Maidan-Wende

Belarussen wollen bewusst keine Erschütterungen und keine Revolutionen. Diese Meinung äusserte Chefredaktor der Zeitung ‘SB. Belarus heute’, Pawel Jakubowitsch während der TV-Sendung ‘Klub der Redakteure’ am 18. Oktober. “Belarussen wollen keinen zweiten ‘Donbass’. Es gibt viele Menschen, die bestimmte Veränderungen wollen. Aber nicht jeder verbindet damit eine Wende, die starke Erschütterungen mit sich bringt. Belarussen wollen bewusst keinen zweiten Maidan, sie sind gegen bunte Revolutionen, gegen jede Wende, die mit Gewalt einhergeht“, betonte Jakubowitsch. …mehr

Belarus: Präsident Alexander Lukaschenko glanzvoll im Amt bestätigt

Der amtierende Präsident von Weissrussland, Alexander Lukaschenko, hat bei den Wahlen 83,49 Prozent der Stimmen erhalten und somit die Präsidentschaftswahlen 2015 haushoch gewonnen. Die die zweithöchste Stimmenzahl mit einem Anteil von 6 Prozent wählte die Option “gegen alle Kandidaten”. Die übrigen Kandidaten verblieben im Bereich unterhalb von 5 Prozent: Tatjana Korotkewitsch (4,42%), Sergej Gaidukewitsch (3,32%) und Nikolai Ulachowitsch (1,67%). Die Stimmbeteiligung lag bei über 87 Prozent. …mehr

Lukaschenko: Ukraine versinkt im Bruderkrieg

MINSK, 10. Juni (BelTA) – Alexander Lukaschenko sieht die Hauptursache der ukrainischen Krise in den inneren Problemen des Landes: «Die erschreckende Wirtschaftslage im Land – hier liegt die Wurzel des Konflikts. Mit Ausnahme von einzelnen Unternehmen war die Wirtschaft der Ukraine in einem schweren Zustand. Der Streit mit Russland endete für das ukrainische Volk mit hohen Gaspreisen. Diese Last (Preise für Erdgas, Öl und andere Ressourcen) war zu schwer für die ukrainische Wirtschaft und die Bevölkerung. Die riesige Korruption schüttete noch Öl ins Feuer», sagte der Staatschef. (…) «Vor allem sind es innere Ursachen, dann folgt die Einmischung der Aussenkräfte», meint das belarussische Staatsoberhaupt. «Die Europäische Union, Russland, Amerika, China sind die weltweit dominierenden Kräfte und verteidigen ihre Interessen auf ganz verschiedene Art und Weise, auch auf Kosten kleinerer und schwächerer Staaten. Belarus als auch Serbien und die Ukraine sind keine GroÖstaaten und gehören sicherlich zum Interessengebiet der oben genannten Länder. Das bedeutet aber nicht, dass wir keine eigenen Interessen haben», sagte Alexander Lukaschenko. …mehr


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